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Die Sehne des langen Bizepskopfes zieht auf ihrem Weg zum Ursprungspunkt am Tuberculum supraglenoidale der Scapula durch eine knöcherne Rinne im Humerus – den Sulcus intertubercularis. Da es an dieser anatomischen Struktur häufig zu Irritationen der Sehne mit degenerativen Veränderungen kommt, hat die klinische Untersuchung eine wichtige Bedeutung.
Bevor spezielle Funktionstests der Sehne durchgeführt werden, sollte zunächst das Muskelreflief des M. biceps brachii in Ruhe und Kontraktion inspiziert werden. Ist der Muskelbauch beispielsweise distalisiert, so ist dies ein typischer Hinweis für eine proximale Ruptur der langen Bizepssehne.
Anschließend erfolgt die Palpation der Sehne im Sulcus intertubercularis zwischen Tuberculum majus und minus, etwa 9 Zentimeter unterhalb des Glenohumeralgelenkes. Wird der Arm des Patienten bei der Palpation abwechselnd innen- und außenrotiert, so ist die Bewegung der Sehne unter dem Finger deutlich spürbar. Treten Schmerzen auf, so kann dies ein Hinweis auf eine degenerative oder entzündliche Läsion der Sehne sein. Ein spürbares Schnappen hingegen deutet eher auf eine Subluxation der Sehne hin.

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